FIFA: Usbekistan wird Austragungsort

So hat die FIFA ihre Pfründe verteilt

FIFA-Weltkarte









Siegen (däp) Nachdem der FIFA-Offizielle Chuck Blazer die Bestechung für die WM 1998 und 2010 gestanden hat, müssen alle Spiele um die Weltmeisterschaft - einschließlich des Spiels 1950 in Uruguay zwischen Uruguay und Argentinien - bis zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, an einem neutralen Ort wiederholt werden. Usbekistan bekam bei der Wahl des Austragungsortes der Wiederholungsweltmeisterschaftsspiele bei der Auslosung die meisten Stimmen. Natürlich auch deswegen, weil sie zwar einmal die Asienmeisterschaft gewonnen hatten, aber noch nie die Weltmeisterschaft. Alleine deswegen waren die Usbeken von Korruptionsvorwürfen bei Weltmeisterschaften freizusprechen.


Eine besondere Brisanz erfährt die Entscheidung der FIFA zusätzlich dadurch, dass nicht nur die Spiele von 1950 an wiederholt werden müssen, sondern dieselben Spieler aller Weltmeisterschaftsspiele müssen ebenfalls auflaufen. Wie die FIFA offiziell verlauten ließ, will man so echte Chancengleichheit herstellen. Sollten einige Spieler einer Nationalmannschaft inzwischen verstorben sein, bekommt der Gegner die gleiche Anzahl abgezogen. Angenommen bei einer Mannschaft sind inzwischen zehn Spieler verstorben und nur ein Spieler - oder Tormann - steht noch auf dem Platz, dann darf die gegnerische Nationalmannschaft auch nur einen Feldspieler (oder Torwart) auf dem Platz haben.


So kann es durchaus passieren, dass eine Nationalmannschaft mit nur einem Mittelstürmer oder Abwehrspieler spielt, während in der gegnerischen Mannschaft lediglich der Torwart im Tor steht. Bei dieser Entscheidung der FIFA muss allerdings bezweifelt werden, dass Korruption vermieden wird, zumal nicht ganz eindeutig geklärt ist, was geschieht, wenn einer der beiden Kontrahenten sich beim Spiel verletzt und ausscheidet. Was macht dann der andere? Hat der dann gewonnen? Dem Fußballfan wäre vor diesem Hintergrund eigentlich nur zu wünschen, dass die meisten ehemaligen Nationalspieler noch leben.





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