Neuseeländische Christen möchten nicht mehr stehend in Urnen begraben werden


Urnengräber in Neuseeland

Neuseeland, Wellington (däp) Wie bei der letzten Volkszählung 2015 in Neuseeland aufgedeckt wurde, haben die Christen die absolute  Mehrheit in der Bevölkerung verloren. Das hat verschiedene Gründe. Einer der Gründe besteht unter anderem darin, dass immer mehr Neuseeländische Christen bei der Beerdigung auf eine Erdbestattung im Sarg verzichten und stattdessen ein Urnengrab vorziehen. Der  Hauptgrund der Fluktuation aber ist ein anderer. 

Christen - hier sind besonders die weiblichen Mitglieder gemeint - betreuen ja im allgemeinen die Gräber der verstorbenen Angehörigen. Im zunehmenden Alter bereitet jedoch die damit verbundene körperliche Arbeit vielen immer größere Mühe und so hörte man immer wieder von einigen der christlichen Frauen, dass die ihren nachwachsenden Angehörigen dereinst diese Arbeit nicht mehr zumuten wollten und ein Urnenbegräbnis für die eigene Bestattung vorzogen, allerdings mit der Vorgabe, nicht verbrannt werden zu wollen!

Nun weiß aber jeder christliche Mensch, dass ein Urnengrab immer mit einer Feuerbestattung verbunden ist. Wie sollte man auch einen Verstorbenen sonst  in eine normal große Urne hineinbekommen. Nun ja, diejenigen Frauen, die das ganze angezettelt hatten gaben deswegen noch lange nicht klein bei, ließen übergroße Urnen töpfern, spendeten in verschiedenen Kirchengemeinden größere Summen, um die Pfarrer auf ihre Seite zu bekommen, und schon wurden die ersten Verstorbenen aufrecht stehend in die übergroßen Urnen verbracht, die dann mit einem Korken geruchsdicht versiegelt wurden.

Kirchenaustritte größeren Ausmaßes kamen aber nicht alleine deswegen zustande, sondern durch die Veröffentlichung von mit dem Handy aufgenommenen Schnappschüssen, auf denen man einwandfrei erkennen konnte, wie verschiedene Bestatter einigen großgewachsenen Verstorbenen beim senkrechten Einpassen in die Urne noch einen Schlag mit dem Gummihammer auf das Haupt verpassten. Anscheinend waren die Mitarbeiter zu faul, den Verstorbenen wieder herauszuziehen, um ihn anschließend in eine größere Urne reinzustellen. 

Seitdem diese Machenschaften im neuseeländischen Fernsehen publik gemacht wurden, gibt es in Neuseeland wegen dieser rabiaten Vorgehensweise immer weniger willige Christen.












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