Nashörner fliehen aus Südafrika und beantragen Asyl


Afrika, Botswana (däp) Auf Weltreisen erfährt man so einiges. Immer wieder benutzen Tierschutzorganisationen bestimmte Schleichwege  um flüchtende Nashörner bei Nacht und Nebel von Südafrika über die Grenze nach Botswana zu schleusen, damit sie dort Asyl beantragen können. Wirtschaftliche Gründe sind bei diesen Emigranten nicht als Fluchtgrund auszumachen. Hier handelt es sich eindeutig um eine Bevölkerungsminderheit, die in ihrem Heimatland Südafrika gnadenlos verfolgt wird, nur um an ihr Horn zu gelangen und dann daraus gewisse Pülverchen herzustellen, die beim schwächelnden Mann bestimmte Teile wie das Horn vom Nashorn dastehen zu lassen. Und das nur, weil die Pornoindustrie weltweit dem männlichen Normalverbraucher vorspiegelt, nur mit animalischer Höchstleistung im Bett und davor, Frauen glücklich machen zu können.


Gerade eine Tierschutzorganisation - die ja schon einiges an Schweinereien erlebt haben dürfte - ist prädestiniert genug der Pornoindustrie und deren Halbwahrheiten den Kampf anzusagen und den Emigranten aus Südafrika in Botswana würdige Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Allerdings kann man solche Haltlosigkeiten wie "wachsende Potenz durch das Horn" nicht in der Welt von heute auf morgen nur durch eine Asylgewährung ausradieren, aber ein erstes ernstes Zeichen ist es schon. Sollte allerdings in den kommenden Jahren kein Ersatz für das die Lenden stimulierende Pülverchen auf den Mark kommen, werden verstärkt Wilderer in Botswana - dieses Mal als Touristen verkleidet - einfallen, um den Flüchtlingen aus Südafrika erneut das Horn für irgendwelche sexuellen Abartigkeiten zu entwenden. Sicher ist nur eines, so werden wir die weltweiten Flüchtlingsprobleme nicht los. Da muss  noch ein anderer Ansatz her.








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