Afrika liebt die Monarchische Demokratie

                                                                     

Republik Kongo, Kinshasa (däp) Afrikanische Kollegen von Barack Obama haben gestern heftig dessen Ansinnen seinem Beispiel zu folgen zurückgewiesen und Bundeskanzlerin Merkel als Vorbild hingestellt. Worum geht es? Um eine Satire? Nein, einzig und alleine um das Festklammern an Machtpositionen. Obama geht nach zwei Amtsperioden, Angela Merkel wahrscheinlich erst nach der Vierten oder Fünften. Letzteres finden afrikanische Staatschefs sympatischer. Präsident Denis Sassou-Nguessu von der Republik Kongo will nun der erste schwarze Merkel werden - satirisch gesehen.



Andere afrikanische Staatschefs folgen sogleich.

Ebenfalls sind das der Präsident Paul Kagame aus Ruanda, ein Land dessen beliebteste Wahlsprüche ebenfalls dem deutschen entliehen sind, nämlich: "Knüppel aus dem Sack" und "immer feste druff"! Burundi schließt sich mit seinem Präsidenten Pierre Nkurunziza - der entgegen der Verfassung trotz heftiger Unruhen in seinem Land zum dritten Mal zum Präsidenten gewählt wurde, angeblich durch ein göttliches Wunder - der Farce an. Natürlich konnte sich dagegen der Friedensnobelpreisträger Obama wohl schlecht durchsetzen.


Im anderen Kongo ist es auch nicht besser

In der so genannten demokratischen Republik Kongo ist von Demokratie weit und breit nichts Gescheites zu sehen. Auch hier ist der Präsident Joseph Kabila an seinem Sessel dermaßen festgetackert, dass man ihn schon aus der Hose holen müsste. Die Staatschefs von Äqatorialguinea, Simbabwe und Angola sitzen übrigens seit über dreißig Jahren mit ihrem Hinterteil fest, so fest, dass viele Beobachter behaupten, sie würden lediglich ab und zu sitzend abgestaubt. Gar nicht lustig!


Diese Sesselpupser behaupten keine Autokraten zu sein

Sie wollen lediglich zum Wohle ganz Afrikas beitragen als Repräsentanten einer "Monarchischen Demokratie". Dabei hat das ganze nur eines gezeigt, dass all die afrikanischen Länder, in denen deren Staatschefs  ein gefühltes Menschenleben festgeklebt und angetackert auf ihren Sitzgelegenheiten verbracht haben, die ärmsten, korruptesten und am schlechtesten regierten Nationen der Welt sind. Und der tumbe Rassist kann nur blöken: "kein Wunder, sind ja alles Schwarze".


Nun muss Angela Merkel  Flagge zeigen

Will jetzt eine vom Ehrgeiz zerfressene deutsche Frau, unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel tatsächlich in den Kampf ziehen und den Wettbewerb der Staatschefs untereinander - wer am längsten kann - anheizen, wäre das ein fatales Zeichen. Sollte sie auch an ihrem Sessel kleben wollen, und sogar auch in Deutschland eine Monarchische Demokratie anstreben wollen, kann es ihr nur schaden. Und uns auf Dauer auch. Hier müsste Obama auch noch mal etwas sagen, ehe das alles zu einer Satire ausartet.










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