Ein riesiger Manta-Rochen beherbergt eine Stadt im Meer










Deutschland, Berchtesgaden (däp) Dort, wo man es eigentlich nicht erwartet hatte, ist dieses Schiff - oder besser gesagt eine Stadt - im Meer in der Form eines Manta-Rochens gebaut worden. Still und heimlich hat der Metzger- und Bäckersohn Alois Herschriedel aus Berchtesgaden ununterbrochen seit seinem Architekurstudium an der Entwicklung dieses riesigen Rochen gearbeitet. Jetzt werden auf diesem schwimmenden Monster aus feinstem Edelstahl mindestens 10.000 Menschen wohnen und arbeiten und die Wirtschaft ankurbeln .



Dieses gigantische Teil wird permanent unterwegs sein.


Die schwimmende Insel war von Anfang an so geplant, dass sie auf gar keinen Fall auf einem vorgelagertes Küstenstreifen in Deutschland als irgendwann vergessenes Eiland dahinvegetieren sollte. Alleine die Flucht der Menschen aus den bayerische Dörfern seiner Heimat haben ihm Grund genug gegeben, einmal etwas großes metallenes abseits der Berge zu schaffen, etwas was der Bayer und überhaupt der Mensch aus Deutschland so noch nicht kennt - etwas fürs Meer und damit ein neues bayerisches Kapitel aufschlagen. 



Handwerker sollen die schwimmende Stadt bevölkern. 




Herschriedel möchte kreative Köpfe aus Bayern in der Art eines Jules Verne - hauptsächlich aber Handwerker und ihre Familien - auf und in der schwimmenden Stadt ansiedeln. Diese sollen Wasserräder, Wasserpumpen, Kinderplantschbecken, Sanitäranlagen Wasserleitungen,Tretboote, Wasserpistolen, Wellenbrecher und was es derlei sonst noch gibt, herstellen - lediglich die Verbindung zum Meerwasser müsste dann auf der Insel als schwimmende Stadt sehr deutlich erkennbar sein. 



Der Alois Herschriedel will seinen Landsleuten Gutes tun.




Zwar gibt es für die Bayern ein bischen Bodensee, den Chiemsee, den Starnberger See und den Ammersee, aber kein Meer. Zu dem richtigen nassen Element, den riesigen Wellen eines Atlantiks und deren brachialer Gewalt, hat weder Seehofer noch seine Untertanen je ein gesundes Verhältnis gehabt. Nur das wollte der begnadete Alois Herschriedel seinen Landsleuten und eigentlich auch ganz Deutschland mit auf den Weg geben, als würdiger Nachfolger von Jules Verne, nur das, keinesfalls mehr, damit er stolz in den Spiegel gucken kann.


Graf Heintzlein





Bildquelle: Jacques Rougerie Architecte/rougerie.com

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