Immer mehr Flüchtlinge aus Deutschland schlagen ihre Zelte in Patagonien auf


Patagonien (däp) Argentinien und Chile stehen vor einem großen Problem: sie wissen nicht wohin mit den deutschen Flüchtlingen. Was bisher wie eine riesige Touristenwelle aussah, hat sich mittlerweile als schwer einzudämmende Flüchtlingswelle herauskristallisiert. Waren die offiziell eingereisten Deutschen bisher in ganz Patagonien als zahlende Kunden höchst willkommen, so hat sich das Bild in der - durch die Anden in West- und Ostpatagonien geteilte - Großlandschaft durch anonym und versteckt einreisende deutsche Migranten radikal verändert. 


Viele Flüchtlinge gaben an, erst durch das eintönig gleichmäßig dahinschleichende Leben in Deutschland an eine Flucht gedacht zu haben. Dann seien sie durch die Lektüre des Buches von Bruce Chatwin: In Patagonien, einer Reiseerzählung, auf diesen Landstrich aufmerksam geworden und der Bericht über das unsichere und karge Leben dort habe sie gleich in den Bann geschlagen. Kurz nach ihrer erfolgreichen Flucht hätten sie direkt riesige Areale in dem Land ihrer Sehnsucht gerodet. Vor allen Dingen in den fruchtbaren Oasentälern des Rio Negro und Rio Chubut hätten sie sich durch biologischen Obstanbau hervor getan - alles dies allerdings illegal.

Argentinische und Chilenische Bürger waren am Anfang überhaupt nicht von den deutschen Flüchtlingen begeistert und die Regierungen in Südamerika arbeiteten zu ersten Mal eng zusammen um dieser, wie sie meinten "Flüchtlingsplage", Herr zu werden. Inzwischen haben die ersten Migranten eine Aufenthaltserlaubnis erhalten und durften ihre Familien nachholen. Obwohl die deutschen Flüchtlinge inzwischen kräftig Steuern zahlen und sogenannte Mangelberufe (Obstbauer!) ausüben, ziehen immer wieder in Argentinien und Chile konservative Kräfte durch die Straßen und fordern die Rücksendung der deutschen Flüchtlinge.

In Deutschland weigert man sich allerdings vehement die deutschen Flüchtlinge zurückzunehmen, mit dem Einwand, dass die zurückkehrenden Deutschen den hier inzwischen assimilierten ehemaligen Flüchtlingen aus Syrien, Eritrea, Nigeria, Mali und anderen Staaten nur die Arbeitsplätze streitig machen würden. Bundeskanzlerin Merkel ist nun wegen dieser Angelegenheit ohne ihr Wissen überraschenderweise kurzfristig in Alarmbereitschaft versetzt worden.









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