Schottland legt weiterhin im Moorwald Leichen für Touristen frei






Schottland (däp) Wer einmal abseits der üblichen Touristenpfade in Schottland etwas außergewöhnliches  erleben möchte, sollte mehrere Flaschen echten schottischen Single Malt Whisky vom Feinsten in seinen Rucksack packen und mit ihm in Richtung Drummossie Moor - dort wo die  Schlacht von Culloden geschlagen wurde, die letzte und entscheidende Schlacht um Schottland welche die Engländer gewannen, - losmarschieren. Das jedenfalls empfielt  Emilio Pesarone, der, wie der Name schon sagt aus Italien stammt, vor vielen Jahre eine Obsession für schottische und englische Moorleichen entwickelt hat - auch angeregt durch den TV Spielfilm "Die Tote im Moorwald mit Maria Simon - und nun seine Bestimmung darin gefunden hat, diese regelmäßig mit den vor Aufregung bibbernden Touristen fast unversehrt aus dem schottischen Moorwald zu bergen. Hikekarin war übrigens ebenfalls im Moorwald und hat Einträge hinterlassen.


Ein englischer Tourist entdeckt plötzlich einen vermissten Onkel unter den Leichen.

Als eines Tages die von Pesarone geführten Reisenden über die extra angefertigten Bohlenpfade durch den schottischen Forest schlenderten, jeden Zentimeter alles genau beobachtend, es links und rechts abseits des Weges im Moorwald plötzlich blubberte und schmatzte (das eindeutige Zeichen einer bald auftauchenden Moorleiche), hörte man plötzlich hinten am Ende der Guppe den markerschütternden Schrei eines Engländers "Oh no, Onkel James". Der Engländer hatte bei einem größeren "blubb" seinen schottischen Großonkel mütterlicherseits direkt vor seiner Nase tot auftauchen sehen, einen Dudelsack mit den Armen vor seiner Brust noch fest umklammernd.

Ungebremster Genuss von Whisky treibt viele Reisende in den Moorwald

Der Reiseführer  Emilio Pesarone bittet deswegen seine Gäste Single Malt Whisky im Rucksack mitzubringen, weil er ihnen den direkt vor der Führung abnimmt, eben deswegen, weil er sie davor bewahren will, ihn auf dem Gang auf den Brettern durch den Moorwald heimlich zu trinken, dann im Vollrausch von den manchmal glitschigen Holzbohlen abzurutschen und vorerst im Moor zu versinken. Vorerst, weil nachher tauchen sie ja wieder auf, allerdings dann nicht als schottischer Moorgänger, sondern als schottische Moorleiche.


Die fast leere Whiskyflasche steckte bei dem toten Großonkel des Engländers noch zwischen Brust und Dudelsack.

Die Touristen kommen nun mal hauptsächlich wegen dem feinen Single Malt Whisky nach Schottland. (Das war ja auch der Hauptgrund für den Untergang des Großonkels). Das wissen die Schotten, schließlich wurden sie dadurch berühmt. Deswegen wird ein Schotte ihnen auch nicht das angeblich so schöne Land zeigen, sondern immer nur die vielen Single Malt Whisky-Sorten und wie ein stolzer Großgrundbesitzer alle Single Malt Whisky-Brennereien des Landes. Denen gehört seine ganze Liebe, auf die ist er stolz, aber das wissen auch die Touristen. Wie war das noch einmal? Warum kommen die hauptsächlich nach Schottland? Nein, nicht wegen dem Moorwald!











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