Die unglaubliche Reise in einem Flohpanzer



Dillenburg (däp) Der im hessischen Dillenburg wohnende Chemiker und Hobby-Zauberkünstler G. Brettschneider erlebte durch Zufall eine unglaubliche Reise in einem Flohpanzer. Der besagte Mensch, leicht unattraktiv und mit einem müffelnden Geruch behaftet (hervorgerufen durch seinen ständigen Umgang mit latent streng riechenden Chemikalien), sehnte sich seit seinen Jugendjahren, durch Filme angeheizt, nach Körperkontakt mit dem anderen Geschlecht - leider aus den vorgenannten Gründen bis dahin vergeblich.


Durch Reisen in sonnige Länder gut riechen und attraktiv werden.

Selbst die ständigen jährlichen Reisen von kurzer Dauer mit dem Flugzeug in den Süden von Europa, bevorzugt nach Italien, Spanien, der Türkei, ja sogar nach Griechenland, brachten ihn - trotz glänzender Sonnenbräune, ätherische Öle und Mundspray - seinem begehrten Ziel keinen Schritt näher. Irgend etwas musste er falsch machen. Er hatte schon einmal an Fernreisen gedacht, vieleicht würde er da einen ganz anderen, einen entgegekommenderen Menschenschlag (ehrlich gesagt meinte er eigentlich "Frauenschlag"), begegnen, doch das war  nur eine seiner verrückten Wunschvorstellungen, von denen er sich schnell wieder lösen musste.

Durch ungewolltes Experimentieren neues Reisefieber entwickeln.

Eines Tages, als er wieder einmal im Auftag des hessischen Ministerium für Landwirtschaft eine Versuchsreihe mit allerlei Insekten - unter anderem auch renitenten Flöhen - machte, fügte er aus Unachtsamkeit zwei Chemikalien in ein für ihn ständig bereitstehendes Wasserglas, aus dem er auch bald durstig einen großen Schluck zu sich nahm. In dem Moment wurde der Chemiker durch eine unglaubliche Veränderung, nein, nicht attraktiv, sonder klein, ganz klein! Da er genau so empfand wie immer, bemerkte er die Veränderung nur daran, dass er jetzt einen kleinen Panzer trug - einen Flohpanzer.


Die unglaubliche Reise des unattraktiven Chemikers in eine fremde Welt.

Endlich am Ziel seiner Wünsche, Körperkontakt ohne Ende. Frauen auf der ganzen Welt boten sich ihm nun dar (natürlich auch Männer, aber auf die wollte er vorläufig noch verzichten), nicht eine einzige der vielen schönen, begehrenswerten Damen störte sich an seinem Aussehen oder gar an seinem müffelnden Geruch (im Gegenteil). Er war der King, er konnte sie alle haben. Lediglich manchmal, wenn er sie zu sehr mit seinen Liebesbissen in Form von Flohstichen überhäufte, wurden sie leicht, aber nur kurz etwas unwirsch. Dann spielte er ihnen einen Flohwalzer vor und gönnte ihnen eine kleine Pause, aber wirklich nur eine kleine.










Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Donald Trumps Wahlkampfmanager hat gekündigt - er hat genug gelernt.

Deutsche Angestellte nehmen auch in Ihrem Urlaub gerne Anrufe von Kollegen entgegen

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!