98 Prozent der Reisefotos landen im Müll


Japan, Tokio (däp) Die weltweit führende Fotoindustrie aus Japan hat unlängst als Ergebnis einer projekbezogenen Zusammenarbeit von Canon und  Nikon durchaus Entmutigendes festgestellt: 98 Prozent aller Reisefotos landen demnach im Müll.



Lediglich 2 Prozent der Fotos werden geteilt oder archiviert.

Davon wiederum wird jedes zweite Reisefoto  mindestens einmal bearbeitet oder teilweise unkenntlich gemacht, so dass auch in diesen Fällen das ursprüngliche Original für alle Zeiten im fotografischen Nirwana verschwindet. Da diese Reisefotos generell nicht wieder herzustellen sind, hat sich die japanische Fotoindustrie für einen anderen Ansatz entschieden. Dieser scheint zwar auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig zu sein, bald wird man aber die dahinter stehende Logik erkennen und die Vorgehensweise durchaus als machbar ansehen.


Kulturelle Vergangenheit originalgetreu als Foto aufbewahren.

Da auch die Smartphon- und iPhon Hersteller mit ihren Foto-Apps die gleichen Probleme beschäftigen, wollen sie mit den japanischen Kameraherstellern gleichziehen, einfach auch die Tatsache akzeptierend, dass es keine andere umfassende und vor allen Dingen auch keine schnellere Lösung geben wird. Selbst durch die perfekteste Technik ist eben nicht jedes Problem umgehend zu bewältigen. Sind aber, wie in diesem Fall, mehrere Nationen involviert, stirbt die Hoffnung zuletzt.


Ernsthafte Fotografen hoffen auf baldige Umsetzung der Vorlage

Fotobegeisterte Profi- und Hobbyfotografen, die unbedingt das Andenken an Vergangenes bewahren wollen, auch im Sinn einer weltweit endlich wieder entfachenden Kulturbegeisterung durch obigen anderen Ansatz der japanische Fotoindustrie, können sich jedenfalls erst einmal beruhigt zurücklehnen und warten - einfach nur warten.










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