Dieser Trend ist unter Reisenden nicht mehr aufzuhalten



Nordkorea, Pjöngjang (däp) Als der Reisende Karl-Josef Bottenberg, Chefverkäufer einer großen Firma für Kunststoffreißverschlüsse,  im vergangenen Sommer öfters geschäftlich in Nordkorea zu tun hatte, fielen ihm immer wieder junge Einzelreisende auf  dem Flughafen in Pjöngjang auf. Diese jungen Leute sahen nicht so aus, als wenn sie geschäftlich unterwegs wären, im Gegenteil. Nun ist der Herr Karl-Josef Bottenberg ein umgänglicher Mensch und ein guter Verkäufer mit einer unverbesserlichen Neugierde und so fiel es ihm nicht besonders schwer, vor dem Einschecken Kontakt mit einer dieser jungen Reisenden herzustellen.




Der Chefverkäufer erfährt bei diesem Gespräch Erstaunliches


Er:" Was hat sie denn bewogen ausgerechnet eine Urlaubsreise nach Nordkorea zu buchen, haben Sie sonst auf der Welt schon alles gesehen?"


Sie:" Nein, das nicht, aber hier in Nordkorea haben sie als allein reisende Frau ein unbedingt sicheres Gefühl. Da die Routen von der Nordkoreanischen Regierung vorgegeben sind, und sie durch die ständige bewachende Beobachtung vor aufdringlichen Männern geschützt werden, haben sie das schöne Gefühl, sich vollkommen entspannt bewegen zu können."


Er:" Stört es Sie den nicht, nur Vorgegebenes sehen zu können?"


Sie:" Nicht unbedingt. Man muss nämlich wissen, dass hier in Nordkorea, egal wo Sie sich auch bewegen, alles vorgegeben ist, will heißen, Sie sind immer unter Beobachtung, und zwar unter der richtigen. Das schützt natürlich vor Kriminellen. Sollten Sie wider Erwarten doch mal einem Kriminellen begegnen. dann können Sie trotzdem sicher sein, dass dieser Sie lediglich im Auftrag des Staates, also den übergeordneten Kriminellen, beschützt.


Er:" Aber stört es Sie denn nicht, dass Sie als Privatreisende, im Gegensatz zu mir als Geschäftsreisender, hier in Nordkorea nie die Sonne sehen?"


Sie:" Ja, ich weiß schon, dass  jemand, der in diesem Land privat unterwegs ist, nur den gigantischen unterirdischen Komplex von Nordkorea erleben darf, aber mir genügt das. Hier ist zwar alles etwas kleiner, aber dennoch im Maßstab 100 :1 originalgetreu dem "Oben" nachgebaut. Und was auch wichtig ist: hier unten ist es immer Lichthell, trocken und warm. Was habe ich davon, ab und zu überirdisch da "Oben" die Sonne zu sehen. Meistens ist es da doch wie in meiner Heimat in Deutschland kalt, diesig und ungemütlich. Und seit es  in Deutschland den IS-Terror gibt, ist es dort doch gefährlicher als hier im gut bewachten, unterirdischen Komplex von Nordkorea in dem sogar neuerdings - von den besten Künstlern Nordkoreas - handgemalte Sonnen an den Wänden und auf Stelzen stehend ewigen Sonnenschein garantieren.








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