Reisen und feiern - z. B. Silvester in Japan



















Japan, Tokio (däp) Bevor für einen oder eine die Glücksblumen in Japan tatsächlich in den Himmel steigen, muss man an Sylvester erst in weißer Kleidung, darunter neue (ganz wichtig, rote!) Unterwäsche tragend, einen Hefekloß namens Monchi verspeisen, und zwar indem man versucht, ihn in einem Zug runterzuschlucken. Nur wenn das gelingt, ist ein langes und glückliches Leben garantiert. Sollte das misslingen (indem man beispielsweise bei dem Versuch erstickt), erlischt die Garantie automatisch. Die Nachkommen des Verstorbenen dürfen sich allerdings dann beim folgenden Jahreswechsel an einem etwas kleineren Kloß versuchen, aber ebenfalls in roter Unterwäsche.


Das alles symbolisiert die Reinheit der Gedanken. Nachdem dann der Kloß geschluckt wurde, stellen sich die überlebenden Japaner überraschenderweise noch kerzengerade mit dem Kopf zuerst in den Sand am Strand. Durch das Strömen des Blutes (natürlich auch rot!) in den Kopf, sollen die bösen Gedanken im Gehirn ertränkt werden. Wie gesagt, erst muss natürlich der Kloß Monchi geschluckt werden, ansonsten liegen selbstverständlich mehr erstickte Japaner am Strand als durch den Kloß gesättigte Japaner auf dem Kopf stehen.

Guten Rutsch!










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