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Skurriler Satire-Blog: Grundehrlich, hart und trocken

Montag, 11. Januar 2016

Den Chinesen gehen langsam aber sicher die Milliardäre aus


















China, Hainan (däp) Obwohl die Wirtschaft boomt, sind die Aktien in China (ähnlich wie in Deutschland) im freien Fall - den Chinesen gehen langsam aber sicher auch die Dollar-Milliardäre aus. Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch hatten sie hingelegt, alles ehemalige Fischer, Rikscha-Fahrer und sonstige Selbstständige, mit ehemals 18-Stunden-Schichten, ohne Pause und ohne Urlaub. So haben sie ihr Vermögen angehäuft. Leider auch ohne Steuern zu zahlen. Nun hat sie die Vergangenheit eingeholt.


Für Chinas Bevölkerung sind sowieso alle Milliardäre korrupt.

Die chinesischen Milliardäre mischen sich täglich, unauffällig und einfach gekleidet, inkognito unter die einheimische Bevölkerung. Nur so können sie normalerweise einem Zugriff der Staatsmacht entgehen. Ihr Domizil haben sie im Süden Chinas in unauffälligen Hochhäusern auf der Tropeninsel Hainan und auf kleinen Luxuslinern aufgeschlagen (s.o.). Hier hausen sie ängstlich mit ihrem Geld und ihren Aktien in Luxusapartments und Penthousewohnungen und kaschieren ihren Angstschweiß durch Schwitzen aufgrund der eingebildeten Hitze.

Hochhäuser  aus Bootswrackteilen und übriggebliebenen Rikschas.

Noch bis vor Kurzem glaubten die Festland-Chinesen dem Gerücht, dass die Hochhäuser in Hainan lediglich aus dem Restholz der ehemaligen Fortbewegungsmittel der Milliardäre, wie Fischerboote und Rikschas, in Modul-Bauweise errichtet worden seien. Kein Chinese vom Festland glaubte daran, dort Milliardäre finden zu können. Wie gesagt: bis vor Kurzem. Dann, nachdem immer mehr Milliardäre verschwanden, wurden etliche Chinesen hellhörig, und man begann nun auch in den Hochhäusern von Hainan nachzuforschen. Dort wurde man schließlich im Keller fündig.


Der weiße Sandstrand liegt leer und verlassen - Milliardäre, ade! 

Die chinesischen Milliardäre sind inzwischen mit ihrem Vermögen in die USA geflohen, sitzen im Gefängnis oder arbeiten hart. Genau wieder so wie damals. Wieder 18-Stunden-Schichten ohne Pause und ohne Urlaub. Anders können sie die früher angehäuften Steuerschulden durch Schwarzarbeit als Fischer, Rikscha-Fahrer und sonstige Selbstständige dem chinesischen Fiskus nicht zurückzahlen. Aber nicht nur das - der Fiskus will auch noch bestochen werden. Logisch betrachtet ist es eigentlich nur zu verständlich, dass immer mehr Milliardäre in China verschwinden - bei solchen Bedingungen.








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