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Mittwoch, 27. Januar 2016

Reisende mit schweren Koffern - das war gestern



















China, Hongkong (däp)  Der Reisende wird in Zukunft das emaillierte blaue Schild ( FHCS) an allen Hotels, direkt neben dem Eingang angebracht, nicht mehr übersehen können. Ab sofort wird die Redewendung:" Reisende mit schweren Koffern - das war gestern", in aller Munde sein. Der "Fantastic-Hotel-Clothes-Service" (FHCS), in Hongkong beheimatet - bis dato lediglich als Dienstleister für ungebügelte Kleidung und schmutzige Wäsche in Hotels verantwortlich, hat nämlich durch eine Kapitalaufstockung sein unternehmerisches Tätigkeitsfeld erheblich ausgebaut und aufgewertet.


Dem Reisenden das Reisen erheblich erleichtern.

Diese Frage stand bei der Entwicklung und Ausweitung des Geschäftsfeldes immer im Vordergrund: Was stört den Reisenden am meisten? Verschiedene Antworten wurden zuerst alphabetisch gelistet und dann in einem aufwendigen Verfahren ausgewertet. Heraus kam überraschenderweise, dass alle Reisende sich mit voll gepackten Koffern am schwersten taten. Was machte die Koffer aber so schwer und unhandlich? Natürlich völlig überflüssigerweise mitgeschleppte Textilien und Schuhe. Hier sollte nach einhelliger Meinung strategisch zuerst angesetzt werden.



Für jeden zu Hause gelassenen Koffer gibt es eine Gutschrift.

Nach kurzer Überlegung war das Geschäftsmodell konzipiert. Der Ablauf funktioniert nun bei diesem neuen System weltweit in allen Hotels nach dem gleichen Muster. Der Gast gibt beim Einchecken die Anzahl der zu Hause gelassenen Koffer an und bekommt eine entsprechende Gutschrift. Damit geht er zur Kleiderkammer und tauscht sie gegen eine so genannte textile Grundausstattung (einschließlich dazugehöriger Schuhe), ein. Will er die Ausstattung öfters wechseln, kann er sie gegen eine geringe Gebühr von fünf Euro (umgerechnet), jederzeit und immer wieder erneut mieten.


Kleiderkammern im Hotel, rechnet sich das?

Ganz einfach und simpel. Die Hotels sparen in erster Linie daran, dass sie die, bei der Abreise von den Hotelgästen vergessenen Utensilien, nicht mehr sehr kostenintensiv  nachschicken müssen. (Diesem Service konnte sich  bisher kein seriöser Hotelier verschließen.) Der zweite und wichtigere Grund ist jedoch der, dass alle Textilien der Kleiderkammern kostengünstig aus eingeschmolzenen PET-Flaschen, Algen, buntem Plastik und alten Blechdosen hergestellt wurden. Der Rentabilitätsfaktor (%) war gleich in der ersten Periode gewaltig.



Etwaige fremde Gerüche kann man leicht mit Parfum überdecken.

Es muss allerdings hier darauf hingewiesen werden, dass sich anscheinend immer mal wieder eine nicht ordentlich gespülte Fischdose  in die recycelten Textilien einschmuggelt. Deren Geruch kann auch schon einmal im feinen Anzug oder einem Abendkleid hängen bleiben, das wird aber dann kulanterweise im Mietpreis berücksichtigt.








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