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Freitag, 12. Februar 2016

Auffahrunfall im kanadischen Skigebiet


Kanada, Whistler (däp) Etwa 120 km nordöstlich von Vancouver liegt die kleine Stadt Whistler, ein Teil eines renommierten Skigebietes von Kanada. Für viele Skifahrer ein ewiger Traum. Nicht für den 32-jährigen Christian Brettschneider aus Deutschland. Der nutzte nämlich die hohen Rabatte und die noch günstigeren Frühbucherpreise, um einmal in seinem Leben seinen Traum zu verwirklichen und einen Skiurlaub in Kanada zu verbringen.

Seine eigene Skiausrüstung ließ er zuhause.

Nachdem er sich vorab telefonisch in dem gebuchten Hotel erkundigt hatte, ob man Skier leihen konnte und ihm das sogleich bestätigt wurde, ließ er die eigene Skiausrüstung zuhause. Gut gelaunt flog er dann an Weiberfastnacht nach Kanada, getragen vom Willen, anstatt noch groß zu überlegen, Hand anzulegen. In seiner Unterkunft angekommen,  ließ er sich die ihm genehmen Skier aushändigen und machte sich auf den Weg zu einem der ca. 30 Lifte

Das avisierte Skigebiet lag auf einer Höhe von ungefähr 1800 m.

Oben angekommen, stellte er sich gleich auf die Skier, stieß sich mit seinen Stöcken ins Tal ab und nahm auch im selben Moment Fahrt auf. Bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h bemerkte er noch eine vermeintlich lockere Bindung, führte das aber auf die ihm fremden Leih-Skier zurück. Dann passierte es! Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h wollte er einer von rechts kommenden Gruppe ausweichen - die Füße bekam er herum, aber die Skier fuhren geradeaus, mitten in den Pulk rein.

Gott sei Dank gab es keine Schwerverletzten.

Nachdem der 32-Jährige  mühsam aufgestanden war und gleichzeitig seine Skier vermisste (die schon längst mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit von mindestens 140 km/h unten im Tal angekommen waren), wurden ihm die äußeren Umstände schlagartig klar: Er hatte vergessen sich anzuschnallen. Was ihm in seinem Auto direkt angezeigt worden wäre, fehlte anscheinend im Großen und Ganzen bei den ausgeliehenen Skiern.



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