Europa hat sich gerade bei Touristen einen Namen gemacht, da soll es wieder aufgelöst werden.



Brüssel (däp) Weltweit weigern sich neuerdings Jüngere bis 33 Jahre beharrlich in Urlaub zu fahren. Umfangreiche Untersuchungen dazu haben zusätzlich ergeben, dass aber auch ältere Menschen über 60 Jahre die Lust am Reisen verloren haben. Einer der Gründe könnte sein, dass jüngere Leute bereits durch Studienaufenthalte und Praktika in anderen Ländern mehr oder weniger alles schon gesehen haben. Während es der hüftsteifen Generation der Älteren anscheinend davor graut bei einer ihrer vielen Kreuzfahrten unbeabsichtigt zwar, aber immerhin, durch einem Landgang in eines der vielen Kriegsgebiete geraten zu können. Primitive Unterbringung und karge Verpflegung mit eingeschlossen.


Europa leidet besonders unter dem Rückgang der Besucherströme.


Besonders die Europäer müssen ihren Gürtel enger schnallen. Gerade sie, die sich zuletzt bei Touristen aus dem Ausland einen Namen gemacht haben, werden wohl am meisten unter der Reiseunlust der ausländischen Urlauber zu leiden haben. Es ist wirklich so, dass - kaum hat sich Europa in der Welt etabliert und bei Touristen einen Namen gemacht - da soll dieser schöne Erdteil auch schon wieder aufgelöst werden. Ich sehe das grundsätzlich als falsch an. Würde man nämlich gemeinsam und gleichzeitig an einem Strick ziehen, gäbe es auch keine Knoten.

Bei Familien mit Kleinkindern hat die Reiselust zugenommen.


Bei obiger Untersuchung gibt es allerdings auch Gewinner. Dadurch, dass immer mehr Jüngere und Ältere auf das Reisen verzichten, ist das Hotelbettenangebot in Europa für die mittlere Generation größer geworden. Die Gruppe der 35- bis 55- Jährigen samt Kinder reisen - im Moment zumindest -, weltweit am meisten. Davon profitiert der Tourismus in ganz Europa. Der Verlust an Einnahmen, der durch die jüngere und ältere Generation durch den Verzicht auf das Reisen entstanden ist, wurde so glücklicherweise für Europa wettgemacht.



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