Evo Morales Mietvertrag wurde nicht verlängert - er muss sich eine neue Wohnung suchen.

Urheber: Simon Wedege (CC BY 3.0)

Bolivien (däp) Der Mietvertrag für die neuwertige, auf zwei Etagen verteilte 200 qm große Luxus-Apartmentwohnung, die Boliviens Präsident und ehemaliger Kokabauer  Evo Morales seit 2006 bewohnt, wurde nicht verlängert. Besonders ärgerlich ist der Präsident über die Kündigung, weil er die Mietwohnung damals als heruntergekommene Sozialwohnung übernahm und anschließend in Eigenregie, mit handwerklichem Geschick und vielen Stunden schweißtreibender Arbeit, umgebaut hatte. Sein ganzes Präsidentengehalt und sonstige laufende Zuwendungen seines Volkes hat er in die Umbauarbeiten gesteckt. Aus diesem Grund konnte er auch keine sonstigen Rücklagen bilden und so steht der Präsident wohl bald völlig mittellos auf der Straße. In letzter Minute hat er zwar noch versucht die Vertragsklauseln zu ändern - leider umsonst.


Gerne hätte der 56-Jährige den Mietvertrag bis mindestens 2060 verlängert.


Den von ihm eigenhändig eingebauten Treppenlift hat er eigentlich  ab seinem 90. Geburtstag im Jahre 2050 noch gut 10 Jahre benutzen wollen. Aber das bleibt jetzt durch die Kündigung ein frommer Wunsch. Er hat noch versucht wenigstens die finanziellen Aufwendungen für den Lift von dem Vermieter bei Auszug erstattet zu bekommen, der war aber der Meinung, dass er die Wohnung anschließend als Sozialwohnung an eine kinderreiche Familie vermieten wolle und dann würde der Treppenlift lediglich als eingebautes Spielzeug deklariert und einen Anspruch auf höhere Mietzahlung durch eingebautes Spielzeug zu begründen wäre kontraproduktiv. 


Ob die Managerin der chinesischen Firma ihn denn nicht unterstützen könne.


Dann erinnerte der Vermieter ihn noch daran, dass Morales doch vor neun Jahren eine Affäre mit einer jungen Frau gehabt habe, deren Firma er Aufträge in Höhe von umgerechnet einer halben Milliarde Euro vermittelt hätte. Die könnte sich doch eigentlich mit "ein paar Milliönchen" dafür erkenntlich zeigen. Auf jeden Fall, fuhr der Vermieter in seiner Rede fort, könne er nicht erkennen, wo das eigentliche Problem läge. Morales solle sich zusammenreißen und frohen Mutes in die Zukunft schauen. Wer der Zukunft ins Auge blickt, wird feststellen, dass es am Ende des Tunnels immer wieder hell wird. Ein Autofahrer schaut ja auch nicht ständig in den Rückspiegel.






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