AfD-Fraktion in Baden-Württemberg zerbricht am Streit über den Ausgang eines Fußballspiels


Ein Teil der AfD-Fraktion in Baden-Württemberg während des Streits


Deutschland, Stuttgart (däp) In Baden-Württemberg steht die AfD-Fraktion wegen eines lächerlichen Streits um ein Fußballresultat vor dem Zerfall. Das Ganze fing wohl schon am letzten Dienstag an zu brodeln und setzte sich bis kurz vor Beginn des Fußballspiels Wales gegen Portugal unter gegenseitigen Beschimpfungen fort, und  hörte auch während des Spiels und selbst danach nicht mehr auf. Worum ging es? Der bisherige Fraktionschef und AfD-Bundesvositzende Jörg Meuthen und der Abgeordnete Wolfgang Gedeon konnten sich partout nicht darüber einig werden, ob Gareth Bale oder Cristiano Ronaldo der bessere Fußballspieler sei. Darüber, wer als künftiges Aushängeschild der AfD besser geeignet sei, gab es sogar vereinzelt handgreifliche Auseinandersetzungen.


Wolfgang Gedeon, der sich auf die Seite von Gareth Bale und seinen Walisern gestellt hatte, musste dann am gestrigen Abend seine Niederlage gegen Cristiano und seine Portugiesen einsehen, konnte sich aber das vernichtende Ergebnis als Politiker typischerweise  nicht eingestehen und pinkelte bei einem gemeinsamen Toilettengang voller Wut, aber angeblich unbeabsichtigt, seinem Kontrahenten Jörg Meuthen mit voller Inbrunst ans Bein. Daraufhin rannte Meuthen den ganzen Abend mit nassem und anrüchigem Beinkleid durch die Gegend und beschwerte sich ungefragt und lauthals bei jedem, dass Gedeon keine demokratischen Entscheidungen akzeptieren könne. Anschließend gründete er wutentbrannt die "Alternative für Baden-Würtemberg"



Als dann die Ko-AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry überraschend dazu stieß und sich blökend und mit verzerrter Miene in den Streit einmischte, kommentierte der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland deren Eingriff  nonchalant mit der sarkastischen Bemerkung, dass sie ja wohl überhaupt keine Ahnung von Fußball hätte, worauf Petry ihm beiläufig ihre Stollenschuhe zeigte und zurück bellte, dass Gauland ein unverbesserlicher Chauvinist sei, und es fehlte nicht viel und sie hätte fast dem stellvertretende AfD-Bundesvorsitzenden ebenfalls mit voller Inbrunst an eines seiner Beine gepinkelt - oder zumindest getreten. 



Wie dem auch sei, die Portugiesen haben glücklich gegen die Waliser 2 : 0 gewonnen und bestreiten am Sonntag unglücklich das Endspiel gegen Deutschland. Danach ist der Wettkampf zu Ende, und Weltmeister Deutschland ist auch noch Europameister. Bei der AfD sieht es da schon düsterer aus, da hat keiner gewonnen, im Gegenteil, wegen dauerndem Foulspiel werden die beteiligten Protagonisten von ihren Wählern sämtlich vom Platz gestellt - mindestens!










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