Der Sommer ist endlich da. Junges Blut macht jetzt alte Böcke wieder fit

© Alejandro Lunadei

USA, Stanford - Die im Moment durch die Presselandschaft geisternde Schlagzeile: "Junges Blut macht alte Böcke wieder fit", lässt im ersten Moment erwartungsfroh aufhorchen, zumindest die alten Böcke. Unfassbar! Der Traum vom ewigen Leben ist also doch Realität geworden.


Das Blut junger Individuen enthält den Schlüssel gegen das Altern. US-Forscher (wer denn sonst) haben eine Jahrhunderte alte Hypothese überprüft - und letztendlich bestätigt. Der Bluttausch mit einem jungen Individium (wenn möglich, weiblich und gutaussehend) hält die Altersvorgänge im  Gehirn nicht nur auf, sondern kehrt sie geradezu um. Bei einem durchgeführten Experiment, welches "heterochronische Parabiose" genannt wird, werden einfach die Blutkreisläufe von zwei Individuen miteinander verbunden. Das Blut des jungen Probanten gelangt dann in den Kreislauf des älteren, und umgekehrt. Wenn diese Vorgehensweise den einen oder anderen an Vampirismus erinnert, so muss man fairerweise betonen, dass das Beißen bei dieser neuen Methode völlig überflüssig wird.

Verschiedene Wissenschaftler stellten zwar am Anfang der Forschungsreihe fest, dass sich die Organfunktion des jüngeren Bluttauschers unter dem Mangel an jüngerem Blut zu verschlechtern schien. Im Hippocampus fanden die Forscher dann zum Abschluss der Reihe doch noch eine vermehrte Plastizität, die auf eine gesteigerte Lernfähigkeit hindeutete. Bei jüngeren und älteren Probanden wurden neue Nervenverbindungen geschaffen und neue Gene aktiviert. In einem weiteren Test erhielten ältere Probanden regelmäßig Plasmatransfusionen. Danach wurden ihnen von jungen Schauspielern Witze erzählt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - 90 Prozent der Teilnehmer lachten schneller und lauter als die, ohne Transfusionen.

Einige Immunreaktionen mit Nachteilen für die Gesundheit müssen noch in den Griff gebracht werden, allerdings ist die Forschungsgruppe da sehr zuversichtlich und sucht nach weiteren Faktoren im Blut, die für die Verjüngung verantwortlich sein könnten. Aus diesem Grund wurden inzwischen rumänische Wissenschaftler - vorwiegend aus dem schönen Transsilvanien - in die Forschungsgruppe integriert. Passanten, die an dem Gebäude - in dem die Forschungen stattfinden - vorbeigingen, wollen danach allerdings des öfteren wollüstige Schreie gehört haben. Angeblich sollen auch vermehrt auf junge, gut aussehende weiblichen Mitarbeiterinnen Beißattacken verübt worden sein. Wenn dem so ist, sollten hier unverzüglich sämtliche Forschungsgelder gestrichen werden. 







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