Unfruchtbare Männer durch Sonnenmilch und Zahnpasta





Seitdem die Emanzipation der Frauen auf einem guten Weg ist, kommt es für die armen Männer immer dicker. Zahnpasta und Sonnenmilch stehen samt ihrer Kunststoffverpackung unter Verdacht die Fruchtbarkeit des Mannes nachhaltig zu beeinträchtigen, wenn nicht gar ganz zum erliegen zu bringen. Schöne Aussichten sagt da der Mann.




Indische Forscher in Bangalore fanden jetzt heraus, dass Stoffe, die wir tagtäglich benutzen, wie Sonnenmilch, Zahnpasta und Kunststoffverpackungen die Fruchtbarkeit selbst von gestandenen Männern erheblich beeinträchtigen. Und das ist besonders beunruhigende: Kleinste Konzentrationen können sich in ihrer Wirkung potenzieren. Ehrlich gesagt: Da pfeift man doch als Mann auf die  - mit Hilfe der Sonnenmilch gewonnene  - sogenannte "gesunde Gesichtsbräune" und läuft besser demnächst bei Sonnenschein, uneingecremt mit einem Regenschirm bewaffnet, den Strand entlang. Lächerlich. Aber andererseits: Schützen muss man sich ja irgendwie vor den Sonnenstrahlen, sonst piesackt einen irgendwann der Hautkrebs.

Kein Mann, der eine Familie gründen will, wird sich doch nun noch - aus Angst unfruchtbar zu werden - jemals die Zähne putzen wollen. Auf der anderen Seite braucht er sich eigentlich über die Fruchtbarkeit auch keine Gedanken mehr zu machen, denn welche Frau gestattet einem Mann mit permanent ungeputzten Zähnen und dem daraus resultierendem Mundgeruch, eine bestimmte Distanzschwelle nur im Ansatz zu übertreten. Die Lösung kann eigentlich nur sein: Eine mitleidige Frau zu finden der Mundgeruch egal ist. Alsbald durch den Verzicht auf das Putzen der Zähne, Anfang oder Mitte dreißig Vater zu werden, um dann, allerdings mehr oder weniger - bedingt durch Karies oder anderes - zahnlos herumzulaufen.

Man kann es drehen wie man will, die Männer sind dabei, dauernd die Arschkarte zu ziehen. Die dominante Rolle des alleinigen Ernährers sind sie ja auch lange schon los. Einige Männer - egal welchen Alters - versuchen sich noch mühsam durch regelmäßigen Besuch der "Muckibuden" abzugrenzen, um sich anschließend mit überdehnten Sehnen und knirschenden Knochen in die Kraken-Arme der Gesundheitsmafia zu begeben und dort quasi die letzte unheilige Ölung zu bekommen. Nein, so nicht. Was für die Männer als einziges als hoffnungsvoller Ausweg bleibt, ist die einsame Palmen-Insel.

1.) Ohne sich lächerlich zu machen kann man mit dem Schirm am Strand entlang laufen. 2.) Sonnenmilch ist also dadurch überflüssig. 3.) Zähne können ruhig ausfallen - ob durch schädliches Zähne putzen oder durch schädliches Nichtputzen. 4.) Der befreite Mann kann endlich alle Bedenken in den Ozean schmeißen, auf einer einsamen Insel gibt es einfach - Fruchtbarkeit hin oder her - weit und breit nichts zu besamen!


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