Ayers Rock (Uluru) wird immer kleiner




Der Ayers Rock, in der Sprache der Aborigines Uluru genannt, ein größerer Berg in Australien, der als das Wahrzeichen des 5. Kontinents gilt, ist erst einmal gerettet. In einer dramatischen Polizeiaktion konnten jetzt zwei junge Männer im Alter von 31 Jahren als lang gesuchte Diebe in einer Felsspalte des Monolythen dingfest gemacht werden. Der rote Berg, der in seinen besten Zeiten in der Höhe 348 Meter maß, war auf unerklärliche Weise in den letzten Jahren um mehr als 52 Meter geschrumpft, ohne dass man bis zuletzt eine Erklärung dafür fand.

Erst nachdem man Überwachungskameras aufstellte, wurde der eigentliche Grund offensichtlich. Auf den kurz nach Sonnenuntergang aufgenommenen Bildern waren deutlich zwei Männer mit Stirnlampen zu erkennen, die mit einigem technischen Werkzeug ausgestattet größere Felsbrocken aus dem Berg lösten und diese in bereitstehende Pickups verluden, welche dann in die größeren Städte Australiens zu bereits wartenden Hehlern transportiert wurden.

Wie die beiden jungen Männer, die übrigens aus Alice Springs stammten, später bei ihrer ersten Vernehmung zu Protokoll gaben, wurden diese Felsbrocken dann anschließend auf den Schwarzmärkten über Mittelsmänner an Touristen aus aller Welt zu horrenden Preisen verkauft. Aufgefallen war das Ganze übrigens nur dadurch, dass immer mehr ältere Touristen von einer Besteigung des Ayers Rock berichteten. Kein Wunder, wenn der Berg immer kleiner wurde...

Die Täter sind inzwischen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteil worden, die Aborigines feiern immer noch "die Befreiung ihres Berges" und der Premierminister Malcolm Turnbull überlegt, ob er nicht den Handel mit den Felsbrocken legalisieren soll, um die Steine im Auftrag des Staates offiziell an die Touristen zu verkaufen. Gerade jetzt könnte das klamme Australien Geld gebrauchen, alleine um die Millionen von Flüchtlingen in ihrem Land zu versorgen.




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