Elefantenbaby im Kölner Hahnwald entdeckt


Fritz Hornig und seine Frau Hannelore glaubten ihren Augen nicht zu trauen, als sie am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein auf ihrem Spaziergang durch den Kölner Hahnwald plötzlich einem kleinen Elefanten gegenüber standen.

Zuerst glaubte das Ehepaar einen Ausreißer aus dem Kölner Zoo vor sich zu haben. Ein spontaner Anruf mit dem Handy brachte allerdings keine weiteren Ergebnisse - im Kölner Zoo fehlten weder Elefanten noch gar Elefantenbabys. Weitere Nachforschungen mit Hilfe der Polizei in Rodenkirchen ergaben dann einige Überraschungen.

Ein einzelner Schlepper aus einer Schleppermafia, die sich Milliarden mit Flüchtlingen aus Afrika verdiente, konnte anscheinend die Nase nicht voll genug bekommen und hatte deswegen versucht einen lukrativen Nebenerwerb zu organisieren, indem er zu den Flüchtlingen im Kühl-LKW kleine Elefantenbabys lud um diese, wie er fälschlich glaubte, günstig in Deutschland schwarz verkaufen zu können.

Nun ist man zwar in Deutschland generell tierlieb, aber andererseits nicht überall privat auf die Unterbringung von Elefanten eingestellt, selbst nicht auf die Kleinen. Als der Schlepper nun, nachdem er wenigstens die transportierten Flüchtlinge los geworden war, unentschlossen mit den unverkäuflichen Elefantenbabys im Kühl-Lkw in Richtung Autobahn durch den Kölner Stadtteil Hahnwald fuhr, lud er die Elefantenbabys einfach kurzerhand dort in einem kleinen Waldstück ab und fuhr Richtung Afrika.

Der Hahnwald, ein linksrheinischer Stadtteil im Süden von Köln, im Stadtbezirk Rodenkirchen, gehört zu den exklusivsten und teuersten Villenvierteln Deutschlands. Hier hat auch der Kölner Zoodirektor sein kleines Häuschen stehen und ist nun ziemlich sauer, einerseits befürchtet er, dass die Immobilienpreise im Hahnwald purzeln, und andererseits sieht er schon die Besucherscharen vom Zoo weg in Richtung Hahnwald marschieren.

Weil - Villen und Elefanten und das alles kostenlos anzusehen, das gibt es doch sonst nur in Südafrika. Das weiß selbst der Kölner.



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