Dauer einer Kanzlerschaft und Dauer einer Ehe korrelieren in Deutschland besonders stark miteinander



Ein nicht mehr zu übersehender Zusammenhang zwischen der Länge einer Kanzlerschaft und der Dauer einer Ehe ist  jetzt - zumindest für Deutschland, dank ausgedehnter Untersuchungen - unwiderlegbar festgestellt worden. Seit dem 22. November 2005 ist nun Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin, also seit fast elf Jahren. Und ebenfalls seit etwa elf Jahren ist die Scheidungsquote in der Bundesrepublik Deutschland rückläufig und sinkt weiter. Das kann kein Zufall sein. Hier sind anscheinend Kräfte am Werk deren Ausmaße wir noch gar nicht zu fassen wissen.

Richtig unheimlich wird es aber darüber hinaus erst, wenn man die Tatsache betrachtet, dass nicht nur - explizit außer Angela Merkel -  anscheinend niemand sonst mehr Bundeskanzler/in werden will und kann, sondern, dass sogar ein führender SPD-Politiker Schleswig-Holsteins, Regierungschef Torsten Albig Regierungschef nämlich, der eigenen Partei rät, auf die Absicht, je wieder einen eigenen Kanzlerkandidaten ins Rennen zu schicken, ganz zu verzichten. Regierungschef Albig befürchtet lediglich, dass bei einem Wechsel an der Regierungsspitze und der damit verloren gegangenen Kontinuität,  auch im Privaten das Scheidungsbegehren wieder anziehen würde und er lediglich Angst hat, Betroffener zu sein. Zumal die Scheidungsanträge häufiger von Frauen gestellt werden, er also dagegen - sollte es bei ihm zuhause kriseln -, gar nichts machen könnte - selbst nicht als Ministerpräsident.






Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!

Prinz Poldi war beim Spiel gegen England Kapitän und Torschützenkönig in einem

Das hat Trumps Chefstratege Bannon mit dem radikalen Rückbau des Staates im Sinn gehabt