In Stuttgart ist die Hölle los: Bildungsplan gegen Bibelwahn


Bei einer Demonstration gegen den baden-württembergischen Bildungsplan ist es erneut zu deftigen Ausschreitungen gekommen. Mehrere - vorwiegend ältere Mitbürger aus dem ultrarechten Spektrum (teilweise mit Rollatoren unterwegs), - hatten einen Böller geworfen und dabei einen unwilligen Passanten  leicht an der rechten Backe verletzt. Durch ein Sprühpflaster wurde das schlimmste verhindert.



Ein Bündnis von naturgrauen und gefärbten graubehaarten Protestlern - teilweise mit Helmen und schweren Krückstöcken ausgestattet - hatte zum Protest gegen einen Entwurf aufgerufen, der unverschämterweise die Akzeptanz sexueller Vielfalt in den Bildungsplan integrieren will. Antrieb der Demonstranten ist die berechtigte Angst um die sexuelle Orientierung ihrer Enkel. Man befürchtet zu Recht, dass durch diesen Bildungsplan (Akzeptanz sexueller Vielfalt) spätestens in der nächsten Generation die Heterosexuellen nur noch eine Minderheit repräsentieren würden, während die Mehrzahl homosexuell sei - zumindest in Baden-Württemberg.

Der Entwurf zum Bildungsplan verursachte bei vielen Gänsehaut. Er sieht nämlich vor, dass Themen wie Homosexualität, Bi- und Transsexualität intensiver und fächerübergreifender behandelt werden sollen. Der Plan soll noch 2016 umgesetzt werden. Die hetero- und homosexuellen Kinder freuen sich auf jeden Fall auf die neuen Themen in ihrem Unterricht , da sie unter ihren kleinen Freundinnen und Freunden durchaus schon welche von der "anderen Fakultät" ausgemacht hätten, berichtete uns der kleine Alexander (7 Jahre) bei einem Eis.

Tumultartige Szenen hätten sich dann bei Erscheinen von Gegendemonstranten entwickelt. Die sich - wie sich später laut Polizeiprotokollen herausstellte - als die erwachsenen Kinder der Demonstranten zu erkennen gaben und in Begleitung ihrer kleinen Kinder waren. Die Polizei teilte dann in einem ersten Kommuniqué mit, dass es sich hier vorwiegend um einen Generationenkonflikt handele, der aus den eigenen vier Wänden auf die Straße getragen worden sei. Sobald die naturgrauen und gefärbten graubehaarten Baden-Württemberger erkennen würden, dass später ihre andersartigen homosexuellen Enkel ebenfalls nach dem Motto "Schaffe, schaffe, Häusle baue" leben würden, hätte sich die Situation längst wieder beruhigt.





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