Seehofer will sich als ewiger Horst I. seinen Kindheitstraum erfüllen


CSU-Chef Horst Seehofer will endlich Horst I. werden und dann auch ewig bleiben. Das hat der 65-Jährige bei einem geheimen privaten Treffen einem maßgeblichen Teil seiner Untertanen mitgeteilt: "Ich habe das große Ziel, dass ich einmal für immer an der Spitze des Staates Bayern stehen werde seit meiner Kindheit nicht aus den Augen verloren", sagte der Ministerpräsident mit glühendem Blick zu den zu ihm aufschauenden, begeistert applaudierenden Bajuwaren.


Man kann mich nicht einfach auf das Abstellgleis schieben, sagte er mit einem Seitenhieb auf 
die Vasallen Aigner, Söder und neuerdings diesem unseligen Dobrind und seiner lächerlichen Mautgeschichte. Das "dauernde Reingrätschen" dieser Personen erschwere nur unnötig das Regieren. Er werde das Innenministerium in Bayern anweisen solche Figuren genau bis zur Wahl 2018 beobachten zu lassen. Die sollten sich nur keine falschen Hoffnungen machen. Da habe er schon ganz andere in die Schranken gewiesen. Hier ließ er allerdings offen, wen er genau damit meinte.

Nun darf man bei einem Ministerpräsidenten wie Horst Seehofer nicht unbedingt jedes Wort auf die Goldwaage legen. Erst will er 2018 nicht mehr antreten, dann will er doch antreten und sogar ewig bleiben. Ist er eigentlich noch recht beisammen? Hat nicht auch der Bayerische König Ludwig II nach längerer Amtszeit mit seinen Entscheidungen für - sagen wir einmal vorsichtig ausgedrückt - leichte Irritationen gesorgt. Auch Franz-Josef Strauß fiel ja zum Schluss seiner Regierungszeit durch allerlei Sperenzchen auf. 

Bei Hort Seehofer kommt noch etwas hinzu: Er kann eigentlich überhaupt nichts besonderes in seiner Regierungszeit vorweisen. Aber hier sagen viele, dass das bei den meisten Regierungs-Onkels in Bayern so gewesen wäre. Von daher kann er ruhig der ewige Horst werden und bleiben. Egal wer regiert - in Bayern ändert sich eh nix.




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