Berufe der Zukunft: Akademiker flop, Diener top



Da in den USA fast jeder studiert, gibt es dort mittlerweile nur noch Akademiker, oder - falls das Studium nicht erfolgreich beendet wird - Künstler. Die letzteren haben nun erneut die erfolgreichen Studenten und somit die Akademiker in der Einkommensskala weit hinter sich gelassen und das nur, weil sie aus der Not eine Tugend machten und eine fundierte Ausbildung zum Diener absolvierten. 


Die US-amerikanischen Künstler, gewohnt kreativ über den Tellerrand zu blicken, hatten frühzeitig bemerkt, dass erfolgreiche Akademiker zwar meist große Reden halten konnten, für die kleinen Dinge des Lebens, wie Kaffee kochen oder den Knoten einer Krawatte perfekt binden keinerlei Händchen entwickelt hatten. Akademikerinnen verloren sogar vor lauter Bildung völlig den Überblick über den Inhalt ihrer Handtaschen und wären ohne die hilfreiche Hände der dienenden Zunft schier am Leben verzweifelt.


Hinzu kam außerdem, dass die Kinder der Akademiker sich mittlerweile auch intensiv mit ihrer Berufswahl beschäftigten und ihnen natürlich ebenfalls aufgefallen war, dass die Kommilitonen mit den Studienabbrüchen (Künstler) und ihrer anschließenden Entscheidung für den Beruf des Dieners eigentlich - nicht nur wegen des Einkommens  - besser gestellt waren als ihre akademischen Eltern, wobei die augenscheinliche Unbeholfenheit im Umgang mit den kleinen Dingen des Lebens noch nicht einmal in den Vergleich eingeflossen waren.



Eines ist allerdings auffällig: Farbige Künstler gehen in den USA selten konsequent den Ausbildungsweg zu Ende und werden Diener. Die Gründe werden von den US-amerikanischen Akademiker z. Zt. noch lebhaft diskutiert. Übrigens hält die Partei DIE LINKE das Modell nicht auf Deutschland übertragbar, warum auch immer.




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