Ärztealarm: Erhöhter Blutdruck korreliert irgendwie signifikant mit der Werkstattrechnung für´s Auto




Fast sechshundert Autofahrer untersuchte der Arzt und Urologe Dr. Brinkmann während der vergangenen Jahre im Universitätsklinikum Köln. Die Männer zwischen 18 und 63 waren ihm von Behörden zugeschickt worden, bei denen die Amtsärzte übermäßig hohen Blutdruck diagnostiziert hatten. Keiner der Autofahrer sollte untersucht werden, weil er einen Unfall verursacht hatte oder im Verdacht stand, wegen gesundheitlicher Mängel zum Autofahren untauglich zu sein; die Untersuchungsgründe waren in allen Fällen allgemeiner Art. Als Dr. Brinkmann gegen Jahresende das Ergebnis seiner Untersuchungen auswertete und im diesjährigen Adventsheft der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" veröffentlichte, war er dennoch wegen des hohen Anteils von Patienten mit hohem Blutdruck überrascht:


Von den 460 Untersuchten litten 203 Fahrer, also 44.13043478260 Prozent, an erhöhtem Blutdruck. Dr. Brinkmann ermittelte, dass von diesen 203 Autofahrern mittlerweile durch öfters auftretenden hohen Blutdruck 78 organische Herz- und Kreislaufkrankheiten hatten und 120 unter posttraumatische Belastungstörungen litten. Die Hälfte der älteren Berufsfahrer (über 57 Jahre) hatten sogar organische Herz - und Kreislaufleiden und Hämorroiden!

Über die Häufigkeit vegetativer Störungen in den nachrückenden Generationen haben schon viele Ärzte geklagt. Dr. Brinkmann ermittelte, dass über 40 Prozent der 18- bis 26jährigen Autofahrer die Symptome einer vegetativen Schwäche aufwiesen; aber auch 30 Prozent der 27- bis 36jährigen waren von diesen Störungen befallen. Bei den älteren Jahrgängen konnte Dr. Brinkmann vegetative Schwäche nur selten beobachten, dagegen stieg mit zunehmendem Alter der Anteil der organischen Herz - und Kreislaufkrankheiten, Blasenschwäche und Zahnausfall. Zusätzliche wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass alle betroffenen kurz vorher ihr Kfz aus der Reparaturwerkstatt geholt hatten und sich lediglich dabei einen kurzen Blick auf die gleichfalls in Empfang genommene Rechnung erlaubten

Dr. Brinkmann zog aus seinen Untersuchungen zunächst nur eine allgemeine Bilanz, die er mit wissenschaftlicher Vorsicht formulierte: "Das Ergebnis unserer Untersuchungen zeigt den wenig erfreulichen Gesundheitszustand unserer arbeitsfähigen männlichen Bevölkerung im allgemeinen und der Autofahrer im besonderen." Aber er warf zugleich die Frage auf, ob das "in die Werkstatt müssen" schon Herz und Kreislauf belaste oder ob erst die Kostenübersicht über diesen, im Grunde ja unfreiwilligen Werkstattbesuch, den Kraftfahrer übermäßig belaste und er dadurch im "besonderen"unter diesen Gesundheitstörungen zu leiden habe.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen über diese Fragen gelten noch als äußerst lückenhaft, allerdings ist eines immerhin wissenschaftlich bewiesen: Nicht jeder Autofahrer mit obigen Gesundheitstörungen erhält automatisch, nur weil er unfreiwillig sein Kfz in die Werkstatt bringt, überhöhte Reparaturkosten in Rechnung gestellt - das zumindest nicht. Gott sei Dank!





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Donald Trumps Wahlkampfmanager hat gekündigt - er hat genug gelernt.

Deutsche Angestellte nehmen auch in Ihrem Urlaub gerne Anrufe von Kollegen entgegen

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!