Klamme Bundesländer wollen Schlaglöcher auf maroden Straßen als Kunstwerke deklarieren

Es ist doch immer das Gleiche. Kaum ist die Schneedecke auf den Straßen verschwunden, kommen die durch Bodenfrost verursachten Schlaglöcher zum Vorschein. Dabei hat man das Gefühl, es würden jedes Jahr mehr. Das empfinden anscheinend auch die Verwaltungen der Straßenbauämter, die bekanntermaßen für umgehende Sanierungen dieser Holperstrecken mehr Luft als Geld im Säckel haben.


Nun hat ein Verwaltungsmitarbeiter im Straßenbauamt der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf im Sinne der Steuerzahler und Autofahrer einen interessanten Vorschlag gemacht. Man sollte einfach die Schlaglöcher als Kunst deklarieren. Dadurch würden sie natürlich nicht verschwinden, aber man würde sie mit mehr Freude im Blick betrachten, wie man ja an den zahlreichen Kunstausstellungen im Lande sehen könne, deren Kunstwerke auf den ersten Blick auch nicht immer als solche erkannt werden.

Darüber hinaus sei aber eines besonders wichtig. Jede Landesregierung gibt für Kunst besonders viel Geld aus, selbstverständlich aus Wettbewerbsgründen. Wenn jetzt Nordrhein-Westfalen als erstes Land Schlaglöcher zu Kunstobjekten deklarieren würde, wäre das klamme Straßenbauamt die Geldsorgen los, da das Kulturamt gemeinsam mit ihren reichen Spendern die Pflege der Kunstwerke "Schlagloch" übernehmen könne. Die Ankäufe dieser Kunstobjekte fiel ja auf jeden Fall weg, die kämen jedes Jahr kostenlos als Spende der Natur wieder.

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