Personalnotstand ist in der geschützten Psychiatrie eklatant hoch



Obwohl die Zahl der behandelten Patienten bundesweit in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen ist, von ca. 17 Millionen Fällen im Jahr 2005 auf mindestens 20 Millionen im Jahr 2015, wuchs die Zahl der Pflegekräfte im gleichen Zeitraum in in den deutschen Krankenhäusern nur leicht um etwa 18.500 Stellen. Nun hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKD) festgestellt, dass der Personalnotstand in der geschützten Psychiatrie am höchsten sei.


Prof. Brennigmeier von der DKD hat gerade dort die ersten Lösungswege vorgeschlagen. Wie er uns gegenüber erklärte, wären gerade die Patienten der geschützten (früher geschlossenen) Abteilungen bestens geeignet zum Ende ihres Klinikaufenthaltes hin, als Fachpflegepersonal ausgebildet zu werden. Damit, fuhr er weiter fort, könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, einerseits den dringensten Personalnotstand beseitigen und andererseits den Patienten der geschützten Psychiatrie eine berufliche Perspektive bieten.

Die Krankenschwestern und Pfleger der geschützten Abteilungen der Psychiatrie zeigten sich in einer ersten Stellungsnahme von dem Gedanken positiv angetan, zumal vor allen Dingen immer wieder der Umstand Erwähnung fand, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen ja keine Unbekannten wären und damit die sonstige Problematik, die nun mal bei neuen Kolleginnen und Kollegen in irgendeiner Form immer mal wieder auftritt, im obigem Fall überhaupt keine Rolle spielen würde.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!

Prinz Poldi war beim Spiel gegen England Kapitän und Torschützenkönig in einem

Das hat Trumps Chefstratege Bannon mit dem radikalen Rückbau des Staates im Sinn gehabt