Betrunken bei der Frage nach der Unabhängigkeit























Britische Medien spekulierten seit längerem, Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon könne bald ein neues Unabhängigkeitsreferendum ankündigen. Bisher hat sich London jedoch dem beharrlich verweigert. Da das Referendum nur mit Einwilligung des Parlaments in Westminster Gültigkeit erlangt, war bisher wenig Optimismus in Edinburgh angesagt - bis jetzt!


Gestern staunten die  Parlamentsmitglieder im Westminster nicht schlecht, als eine an ihre Adresse gerichtete LKW-Ladung mit etlichen schweren Holzkisten vor dem Parlament abgeladen wurde. Aus dem beiliegenden Frachtbrief konnte man zwar den Absender erkennen, nicht jedoch die Fracht selber. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte sich, wie man alsbald beim Öffnen der Kisten erfreut feststellte, ein raffiniertes Überzeugungsmittel für die Parlamentarier ausgedacht.

Bis oben hin waren die Kisten nämlich mit den besten Single Malt Whiskys aller Jahrgänge aus sämtlichen Whisky - Regionen Schottlands gefüllt. Erfreut genehmigten sich sämtliche Parlamentsmitglieder aus London sogleich mehr oder weniger große Kostproben der herrlich golden funkelnden, flüssigen Fracht und stimmten alsbald gutgelaunt und euphorisiert in begeisterte Hochrufe auf ganz Schottland und deren freigiebige Regierungschefin ein. 


Leicht verkatert, jedoch in süffisanten Erinnerungen schwelgend, gab dann das Parlament in London heute seine Einwilligung zum Referendum. Nicola Sturgeon und Single Malt Whisky sei Dank.





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