Brasilianische Studentin aus reichem Elternhaus war während ihrem Studium der Wirtschaftwissenschaft ständig pleite




Fernanda Andrade aus dem kleinen Fischerort Paraty, Tochter wohlhabender Eltern - deren Reichtum aus dem Fischfang stammte - war bester Laune, denn sie sollte ihren großen Herzenswunsch bald in die Tat umsetzen dürfen. Ihre Eltern hatten der einzigen Tochter nämlich erlaubt ein Studium der Wirtschaftswissenschaft auf der "Universidade de Brasilia" in der Hauptstadt Brasilia zu absolvieren. Dazu passend hatten die Eltern ihr auch dort eine Eigentumswohnung gekauft und für die Zeit des Studiums ein großzügiges Taschengeld in Aussicht gestellt. Andrade war überglücklich.



Nachdem sie noch die nötigsten Besorgungen an ihrem Heimatort getätigt hatte - alle anderen Einkäufe wollte sie in Brasilia erledigen - fuhr sie mit ihrem offene Zweisitzer und den Schlüsseln für ihre Eigentumswohnung los. Sie hatte zwar noch viel Zeit bis zum Semesterbeginn, aber sie wollte unbedingt vor Studienbeginn die Hauptstadt Brasilia ein bisschen besser kennen lernen. Das erste was ihr auffiel, waren die tollen Shopping Malls, die überall verstreut in der ganzen Stadt anzutreffen waren.


Nach einer Woche hatte sie ihr ganzes Geld ausgegeben, hatte ihr Konto mehrmals überzogen, und sie war nun zum erstenmal pleite. Ihre Mutter füllte auf ihren Hilferuf hin - natürlich ohne Wissen des Vaters - ihr Konto wieder auf, aber nach einer weiteren Woche war darauf wieder Ebbe. Das alles wiederholte sich noch mehrmals, bis auch die Mutter genug hatte und ihrer Tochter als letzten Ausweg die "Drei -Tages -Regel" empfahl. Danach gefragt, was das sei, antwortete die Mutter:



"Wenn dir das nächste mal etwas besonders gut gefällt, warte zunächst drei Tage ab, wenn es dir dann immer noch so gut gefällt, dann kaufe es, aber erst dann, du wirst sehen, dass du das meiste nach drei Tagen nicht mehr haben willst". Bei Fernanda Antrade hatte leider die "Drei-Tages-Regel" eine entgegengesetzte Wirkung - nachdem drei Tagen vergangen waren waren, kaufte sie die begehrten Sachen erst recht . Jetzt mochte sie Ihre Mutter vor lauter Scham nicht mehr anpumpen, und sie versuchte neues Geld durch Verzicht auf jegliche Nahrungsaufnahme anzusparen. Viel hat sie nicht mehr gekauft! 

Heute befindet sich ihre Grabstätte, von ihren Eltern als riesiges Mahnmal gekennzeichnet, in dem kleinen Fischerort Paraty. Gleichzeitig verfügte das Brasilianische Wirtschaftsministerium, dass neben allen Eingängen sämtlicher Shoppingmails die traurige Geschichte der Fernanda Andrade auf einem überdimensionalem Messingschild angebracht wird. Wie man hört, geht es der Wirtschaft in Brasilien momentan ganz schlecht. Manche munkeln sogar, Brasilien wäre pleite.





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