Sean Spicer, der Pressesprecher des Weißen Hauses, mußte sich erneut korrigieren




          By DonkeyHotey - Sean Spicer - Caricature, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=56024359


Sean Spicer, der Pressesprecher des Weißen Hauses, mußte sich erneut korrigieren. Dieses Mal ging es um nichts geringeres als den Bau der 3200 Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Mexiko. Bei der ersten Pressekonferenz hatte er noch die konkreten Anforderungen an die Mauer wie folgt beschrieben: "eine imposante Höhe von bis zu neun Metern". Dann wird in der Ausschreibung als weitere Anforderung darauf Wert gelegt, dass die Bausubstanz Angriffen mit Hämmern oder Bohrern mindestens 60 Minuten lang Widerstand leisten könnte. Darüber hinaus müsse sie in einer Mindesttiefe von 1,80 Metern Tunnelbauten verhindern.



Schon bei der Pressekonferenz gab es auf Seiten der anwesenden Journalisten ungläubige Gesichter und einiges Gelächter. Bis Sean Spicer bewusst wurde, was er da für einen Quatsch von sich gab,vergingen allerdings noch einige kostbare Minuten. Als dann endlich ein Journalist den Pressesprecher auf die falschen Zahlen aufmerksam machte, blätterte der mit hochrotem Kopf und merkwürdigen Zuckungen im Gesicht aufgeregt seine Unterlagen durch und fand - nichts! Murmelnd wandte er sich dann verlegen an die Schar der Pressevertreter und danach, man konnte ihn kaum verstehen, verlegte er den Pressetermin auf ein anderes Datum. Bei diesem neuen Termin hatte er die korrigierten Zahlen dabei, und die Presseleute hörten sodann andächtig bei der erneuten Konferenz erstmals die tatsächlichen Zahlen.

Natürlich musste es bei der Höhe heißen: "eine imposante Höhe von bis zu 90 Metern". Die Bausubstanz der Mauer sollte mindestens 60 Tage lang Widerstand leisten und eine Mindesttiefe der Mauer im Erdreich von 180 Metern sollte Tunnelbauten verhindern, Außerdem soll die Mauer zur amerikanischen Seite hin "schön werden", das will man durch riesige Monitore im neuen 21:9-Superbreitbild-Format erreichen, also im Gegensatz zur Mauer, breit statt hoch. Dann können sich die US-Bürger, anstatt lediglich den armen Mexikanern  beim schuften zuzusehen, rund um die Uhr alte Walt Disney Filme und Konzerte mit Chuck Berry im Cinemascope Format ansehen, Trump sei Dank!


























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