Sylt: Gitarrenmusik und Alkohol am Lagerfeuer in der Saison 2017 wieder erlaubt

Urlauber muslimischer Herkunft hatten sich 2015 über laute Gitarrenmusik und alkoholische Trinkgelage an hell auflodernden Lagerfeuern auf den Stränden Sylts mehrmals bei den dortigen Behörden beschwert. Die untersagte daraufhin für die Saison 2016 an den Stränden jegliche Gitarrenmusik und sprach ein grundsätzliches Alkoholverbot aus. Zusätzlich wurden offene Flammen verboten. Damit war auch Schluss mit Lagerfeuer, lediglich kleine Kerzen durften brennen.


Das hat natürlich den  westlichen Urlaubern überhaupt nicht gefallen. Die Kerzen waren nur ein kümmerlicher Ersatz für ein loderndes Lagerfeuer und auch das völlige Fehlen jeglicher Musikinstrumente konnte nur wenige der  Strandbesucher begeistern. Aber auch die älteren Urlauber muslimischer Herkunft waren unzufrieden. Bekanntermaßen ist im Orient der Schallpegel ziemlich hoch, und den vermissten viele Muslime plötzlich. Das Fazit war negativ: Sie alle blieben den Stränden Sylts fern.

Das wiederum rief erneut die Behörden auf den Plan. Leere Strände, mitten in der Hochsaison, das ging gar nicht. Deswegen fasste man nun folgenden Kompromiss für die Saison 2017: Lagerfeuer ja, aber nur mit Braunkohlebriketts um die Flamme klein zu halten.Gitarrenmusik ja, aber es muss um den Musiker und dessen Instrument ein geschlossener Kreis gebildet werden um die Schallwellen etwas einzugrenzen. Alkohol ja, aber nur eine Flasche Bier pro Person und auf dem Etikett muss zwingend in allen Sprachen "Gerstensaft" stehen.

Die Behörden auf Sylt hoffen durch diesem Kompromiss, dass die christliche und die muslimische Bevölkerung, wenigstens für eine Saison, friedlich miteinander auskommt - zumindest auf Sylt.




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