Erdogan in letzter Sekunde gerettet


Zu einem Zwischenfall der besonderen Art kam es gestern bei der Stimmenauszählung nach den Parlamentswahlen in der Türkei. Da Recep Tayyip Erdogan sich seiner Sache überhaupt nicht sicher war, hatte er vorsichtshalber einen Doppelgänger engaschiert. Dieser sollte als Prellbock vereinbarungsgemäß nach Schließung der Wahllokale vor die Menschen treten und das eventuelle "Nein" der Wähler verkünden. Sollten die "Ja" Wähler sich rächen wollen, konnten sie ihren Frust an dem Ersatz-Erdogan rauslassen.  Weil der Doppelgänger aber selbst mit "Nein"gestimmt hatte, war ihm die Begeisterung irgendwie abhanden gekommen, und er hatte sich unauffindbar hinter dem Rednerpult  verkrochen. 



Als jetzt aufgrund der gewonnenen Wahl der wahre Ministerpräsident den Dank an seine Wähler aussprechen wollte, musste er ja hinter das Rednerpult treten. Dort lag aber versteckt der vermisste Schauspieler, der Erdogan als  sein Doppelgänger vertreten sollte. Wie Zeugen an Eides statt versicherten ist dann der wahre Erdogan - um in die Nähe der Mikrofone zu gelangen - auf den am Boden liegenden Stellvertreter draufgetreten der daraufhin mehrmals laut quiekte.



Der wahre Ministerpräsident Erdogan war dabei natürlich, da er quasi auf sich selbst stand, allen hinter dem Pult als außergewöhnlich groß vorgekommen und - schwankend. Dieses Schwanken kam  durch die natürlichen Abwehrbemühungen des Stellvertreters, der das Gewicht des wahren Erdogan auf sich los werden wollte - allerdings vergeblich. Nun ja, irgendwann trat der wahre Erdogan dann doch ab und somit von seinem Stellvertreter runter. Beobachter sagten später, dass er nach dem Abgang überraschend kleiner gewesen sei als hinter dem Pult - kein Wunder!


Dann kümmerte sich das Personal erst einmal um den lädierten und fast toten Doppelgänger Erdogans. Der hatte inzwischen wieder zu quieken angefangen und verlangte in dieser Tonlage einen neuen Anzug und ein lebenslange Rente als Entschädigung. Der wahre Erdogan kümmerte sich aber nicht um den Jammernden, sondern nahm zwischenzeitlich staatsmännisch und erneut größer dastehend die telefonischen Glückwünsche des US-Präsidenten Trump entgegen.





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