Reisefotografie




Fotokurs




- Blende und Tiefenschärfe

Hier müssen Sie gut überlegen was Ihnen wirklich wichtig ist. Wenn Sie z. B. gerne anonym verreisen, andererseits aber auf Erinnerungsfotos von sich selbst oder Ihren Liebsten nicht verzichten wollen, sollten Sie eine geringe Tiefenschärfe (große Blende, kleine Zahl) einstellen. So kann man nie erkennen in welchem Land Sie gerade unterwegs waren, aber als schöner Nebeneffekt wird der Alterungsprozess der beteiligten Physiognomien im Lauf der Jahre unwiderruflich festgehalten.


- Verschlusszeit

Die Wahl der Verschlusszeit hat neben der der korrekten Belichtung ebenso wie die Wahl der Blende natürlich großen Einfluss auf das Ergebnis Ihrer fotografischen Bemühung. Mit einer kurzen Verschlusszeit können schnelle Bewegungen "eingefroren" werden. Auf einigen Portraits erkennt man deswegen sprichwörtlich ein "eingefrorenes Lächeln".

Die Unsitte kurz vor dem Auslösen der Kamera noch ein aufforderndes "nun lach mal!" auszurufen führt notwendigerweise zu solchen Entgleisungen.


- Belichtung

Lange Belichtungszeiten ermöglichen es, Bewegungen dynamisch und verhuscht darzustellen. Der bekannte Fotograf Hubert K. bemerkt allerdings, dass man zu Zeiten der Analogfotografie und früher in den meisten Fällen solche Bilder als verwackelt ansah.

- Objektive

Die sogenannten Augen der Kamera erfordern unsere besondere Aufmerksamkeit. Leider fehlt es hier an Platz und Zeit um sich mit gebotener Konzentration ausführlich diesem Thema zu widmen. Festgehalten werden muss aber, dass das Thema sehr interessant ist!

- Filter

Das viele Geld für die verschiedensten Filter braucht man eigentlich als Anfänger  nicht auszugeben. Freunden Sie sich besser z. B. mit Lightroom und Photoshop an, damit können Sie auf sehr einfache und  preiswerte Art blitzschnell Ihre Fotos nachbearbeiten. 

Wie mir der Profifotograf Hubert K. bei einem Gläschen Wein unlängst anvertraute, verbringt er so unter anderem seine freien Stunden vollkommen stressfrei und kann sich dabei noch genussvoll und unaufgeregt den Anforderungen seiner Gattin stellen.

- Blitz


Auf einen Blitz sollten Sie in den meisten Fällen verzichten. Nur wenn der oder die zu fotografierende(n) eingeweiht ist/sind können Sie auch einen Blitz benutzen. Anderenfalls erschrecken sich die Protagonisten nur, und das sieht man dann leider den Aufnahmen deutlich an.

- Stativ


Der Profi braucht kein Stativ! Zur Outdoor Kleidung eines Fotografen gehört ja immer ein Hut, eine Kappe oder im Winter eine flauschige Mütze. Für einen schnellen Schnappschuss zwischendurch genügen diese Stücke als Unterlage für die Kamera allemal. 

Will man jedoch ganz spezielle Aufnahmen machen  ist es angebracht sich einer illustren Fotogruppe anzuschließen. Durch Kontaktfreude ihrerseits sollte es durchaus möglich sein den einen oder anderen Stativträger zu einer kostenlosen Ausleihe zu bewegen.


- Rucksack oder Tasche für das Equipment

Meine Empfehlung ist diesmal eindeutig. Junge Fotografen sollten auf jeden Fall zum Rucksack greifen. Warum? Ganz einfach: Ein Rucksack lässt einen älter erscheinen, was bei jungen Menschen nicht so sehr ins Gewicht fällt. Gerade junge Fotografinnen mit Rucksack haben in meinen Augen so etwas sympatisch urwüchsiges, und die paar gedachten Jahre obendrauf lassen sie lediglich auf eine charmante Art reifer erscheinen.


Eine flotte Umhängetasche allerdings stände jedem in die Jahre gekommenen älteren Fotografen ausgezeichnet und ließ ihn agil und dynamisch erscheinen. Dabei tut natürlich eine gute Körperhaltung und eine adäquate Ernährung ihr übriges.

- Komposition


das ist ein besonders heikles Thema, vor allen Dingen bei der Hochzeitsfotografie. Sollte z. B. die Braut den Bräutigam in der Körpergröße um mehr als ca. 15 cm überragen, müssen Sie unbedingt mit passenden Hilfsmitteln arbeiten um das Größenverhältnis leicht zu  kaschieren. Nur so wird (evtl.nach der Verliebtheitsphase) spätere Häme  beim betrachten der Fotos ausgeschlossen. 
Vor seiner Ausbildung zum Reisefotografen hat  Huber K. unter anderen als Hochzeitsfotograf gearbeitet und erinnert sich unter anderem noch gerne an das Ehepaar Leberrecht. In solch einer  brenzligen Situation mit erheblichem Größenunterschied  nahm er die  Brautpaare ausnahmslos im Sitzen auf. So auch in diesem Fall. Als kleine Pointe wies er sogar zusätzlich die Braut an, ihren Bräutigam  auf den Schoß zu nehmen. Nach der späteren Scheidung wurden selbst  noch nach Jahren die vergrößerten Aufnahmen  von den Geschwistern der Braut mit herzlichem Lachen kommentiert. 
Die späteren Reaktionen der Blutsverwandten des Bräutigams sind leider nicht genau überliefert. Allerdings beglichen auch sie die Rechnungen von Hubert K. , selbst bei später erteilten Aufträgen, pünktlich und vollständig.


- Fotografieren mit dem Smartphone bzw. dem Handy.

Erläuterung folgt baldigst innerhalb der nächsten Jahre!




"Am Ende ist es doch wieder nur Satire!"  

     



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